5. Februar 2016

interne Externe

Für diesmal ein Fundstück von Haufe. Ich liebe Managementbegriffe. Scrum ist cool. Wenn man das liest, dreht es dem Sozialrechtler zfeifelnd den Magen.

Bei der Ausgestaltung der Verträge von Drittkräften im Rahmen von Scrum sollte besondere Sorgfalt angewandt werden. Häufig wird von Unternehmensseite befürchtet, dass sich externe Kräfte während des Projekts oder danach als Arbeitnehmer einklagen können. Bei der Zusammenarbeit mit Externen sollten Unternehmen deshalb allgemeine Regeln einhalten, um die Abgrenzung bei Dienst- und Werkverträgen zur Arbeitnehmerüberlassung zu gewährleisten. Kriterien der Rechtsprechung sind hier insbesondere die Eingliederung in den Betrieb sowie die Weisungsbefugnis. Drittkräfte sollten deshalb möglichst nicht fest und namentlich in die Unternehmensorganisation eingebunden werden. Sie sollten keine Vorgaben hinsichtlich der Arbeitszeit und den Arbeitsort erhalten. Die (arbeitsrechtlichen) Weisungen über Zeit, Ort und Art der Arbeitsausführung sollten nicht an einzelne Mitarbeiter des Dienstleisters gehen, sondern besser an einen definierten Ansprechpartner.
So damit haben wir es dann geklärt und schreiben irgendwas in den Vertrag. Wird schon passen. Der Steuerberater hat gesagt: "Hauptsache mehrere Auftraggeber."

Wenn es in die Hose geht, geben Sie bitte der Nahles Andi die Schuld und bloß nicht irgendwelchen Beratern, die Ihnen Scrum eingeredet haben.


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